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Préfecture d'Orléans

Préfecture

... die sie zu einem Ort werden ließen, an dem die jungen Mädchen aufgenommen und ausgebildet wurden. Dieser wurde im Religionskrieg zerstört. Im Jahre 1653 ließen sich die Benediktiner der Kongregation von Saint-Maur in Orléans nieder und begannen mit dem Wiederaufbau, der von den Mönchen selbst vorgenommen wurde, insbesondere von Pater Grégoire und Pater Pierre.

Im Jahre 1683, als die Klostergebäude fertig gestellt waren, begannen die Mönche mit dem Bau ihrer neuen Kirche. In der Revolution wurde das Kloster Bonne-Nouvelle zum Volksbesitz erklärt. Unter Bonaparte übte hier um 1800 der erste Präfekt, Jean-Philibert Maret, sein Amt aus. Zur Einrichtung von Behörden wurden während des gesamten XIX. Jahrhunderts zahlreiche Veränderungen an den Gebäuden vorgenommen. Die Kirche, die sich an der Stelle der heutigen Gitter befand, wurde abgerissen, und es wurden Gebäude rechts vom Eingang (westlich) in Richtung Rue de Bourgogne erbaut, in der die Polizeidienststellen eingerichtet sind. Der Bereich oberhalb der Fenster ist mit Adlern geschmückt, ein Zeichen für das Zweite Kaiserreich. Der linke Flügel (im Osten) wurde Richtung Norden und Süden erweitert. Schließlich wurde 1861 eine neue Fassade, ein Werk des Architekten François Pagot, vier Meter vor der Hauptfassade errichtet.

Die Anlagen um die Präfektur begannen zu Anfang des XIX. Jahrhunderts mit einer Verbreiterung der Rue Pothier. Ihr Name wurde gewählt, um der Polemik zwischen den Anhängern des alten Namens, Rue de l'Ecrivinerie, und den Präfekten ein Ende zu bereiten, die diese in Rue de la Préfecture umbenennen wollten. Der damalige Bürgermeister fand die Lösung, indem er den Namen Pothier, ein Jurist des XVIII. Jahrhunderts, durchsetzte. Das Projekt eines öffentlichen Platzes vor den Gittern der Präfektur schlug fehl, da es den Abriss des Salle des Thèses vorausgesetzt hätte.